Sebastian Werrmeyer

music composition & production


KOMPOSITIONEN UND TONSTUDIO AUFNAHMEN WERDEN UNTER DEM NAMEN
SEBASTIAN WERRMEYER BZW. CINEMATIC PRIME RECORDS DURCHGEFÜHRT.

HIERZU GELTEN FOLGENDE AGB:

§ 1 ALLGEMEINES & VERTRAGSABSCHLUSS
Cinematic Prime Records wird als Einzelunternehmen geführt. Alleiniger Inhaber ist Sebastian Werrmeyer.
Sebastian Werrmeyer bzw. Cinematic Prime Records erbringt seine Leistungen und Lieferungen ausschließlich auf Grundlage dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Bestandteil sämtlicher mit Cinematic Prime Records und Sebastian Werrmeyer geschlossenen Geschäftsverhältnisse und / oder Verträge sind und werden.
Einkaufs- und Geschäftsbedingungen sind für den Kunden als verbindlich anzusehen, wenn für das jeweilige Geschäftsverhältnis eine schriftliche Auftragserteilung bzw. Anerkennung vorliegt.
Ein Geschäftsverhältnis im Rahmen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen ist allerdings auch ohne schriftlicher Auftragserteilung als rechtskräftig anzusehen, wenn der Kunde bereits und ohne ausdrücklichem Widerspruch eine Dienstleistung in Anspruch genommen, bzw. in Auftrag gegeben hat (z.B. durch Übergabe von Ton- und / oder Daten-Trägern oder andere für den Auftrag relevante Gegenstände).
1
.Diese AGB des Komponisten Sebastian Werrmeyer und somit der Cinematic Prime Records gelten für alle vom Komponisten übernommenen Aufträge in den Bereichen Musikberatung, Musikrecherche, Konzeption, Komposition, Bearbeitung bestehender Werke, Arrangement, Layout und Produktion, soweit nicht im Einzelfall Abweichendes schriftlich vereinbart wurde. Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsinhalt, auch wenn Komponist diesen nicht ausdrücklich widerspricht. Dies gilt auch dann, wenn Komponist in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Einkaufsbedingungen des Auftraggebers Lieferungen und/oder Leistungen vorbehaltlos ausführt.
2.“Komposition“ im Sinne der AGB sind sämtliche Werke der Komponisten, gleich in welcher Schaffensstufe oder in welcher technischen Form sie vorliegen (Notiertes Motiv, Partitur, Layout oder Produktion auf Ton und/oder Bildtonträger).
3.Die Herstellung von Layouts oder umgangssprachlich „Demos“ (Demonstrationsaufnahmen) oder die Durchführung der Werkaufnahme als Produktionsbeauftragter sind eigenständige Leistungen der Komponisten. Sie können von ihm gesondert in Rechnung gestellt werden, soweit sie in dem erteilten Auftrag nicht ausdrücklich enthalten sind und vom Auftraggeber zusätzlich gewünscht werden. Nutzungsrechte an Layouts werden nicht übertragen.
4.Durch den Auftrag anfallende Nebenkosten (z.B. Honorare für Sprecher und/oder Vokalisten, Bildsynchronisation, Spezialgeräteverleih, Reisekosten, Spesen) gehen zu Lasten des
Auftraggebers und werden entweder pauschal oder wenn gewünscht separat mit den jeweiligen Künstlern beglichen, soweit zwischen den Parteien nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart worden ist. Sprecher, Vokalisten und/oder Musiker werden ausschließlich Namens, im Auftrag und für Rechnung des Auftraggebers engagiert.

5.Alle vom Komponisten berechneten Honorare und sonstigen Entgelte verstehen sich zuzüglich der jeweils bei Vertragsabschluss geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer sofern nicht §19UStG gesondert ausgewiesen ist.
6.Auftraggeber ist, wer die Durchführung der Produktion, schriftlich oder mündlich, veranlasst hat, auch wenn die Erteilung der Rechnung auf seinen Wunsch an einen Dritten erfolgt, d.h. Auftraggeber haftet voll neben dem Dritten für den Rechnungsbetrag.
7.Für Cinematic Prime Records besteht die Verpflichtung zu einer schriftlichen Auftragsbestätigung nur dann, wenn dies vom Auftraggeber ausdrücklich verlangt wird.
8. Bei Kompositionsaufträgen / Tonstudioprojekten ab einer netto Summe von 1.000
leistet der Auftraggeber eine Teilbetrag bzw. Anzahlung von i.d.R. 25%. Diese Anzahlung dient beiden Parteien als rechtliche Auftragsbestätigung und bildet den zu erwartenden Arbeitsaufwand ab.
9. Die Anzahlung von 25% stellt keine Rechtsverbindlichkeit über den Gesamtbetrag der Rechnung dar, sondern stellt nur den zu erwartenden Arbeitsaufwand in Aussicht. Erhöhte Mehrkosten z.B. durch weitere Feedbackschleifen oder erhöhten Arbeitsaufwand durch Kundenwünsche können ohne vorherige Kenntlichmachung von Sebastian Werrmeyer in Höhe bis zu 25% über dem ursprünglich vereinbarten Auftragsbudget liegen. Sollten die zu erwartenden Kosten über dieses Maß steigen, werden Sie durch Sebastian Werrmeyer bzw. Cinematic Prime Records schriftlich mitgeteilt.



§ 2 URHEBERRECHTLICHE NUTZUNGSRECHTE / LEISTUNGSSCHUTZRECHTE
1.Gegenstand des Vertragsverhältnisses zwischen Auftraggeber und den Komponisten ist die Einräumung ausschließlicher urheberrechtlicher Nutzungsrechte an den Auftraggeber. Der Komponist bleibt berechtigt, die Komposition für eigene Demonstrationszwecke (Showreel, Demotape) zu verwerten. Ist Gegenstand des Auftrages die Bearbeitung oder Verwendung geschützter Werke oder Sprache, so obliegt es dem Auftraggeber, die notwendige Erlaubnis des Originalurhebers einzuholen. Rechte, die die Urheber von Werken an die GEMA und/oder Musikverlage übertragen haben, sind nicht übertragbar und werden daher nicht durch Zahlungen an Cinematic Prime Records abgegolten; der Auftraggeber verpflichtet sich folglich,
alle insoweit anfallenden Gebühren für die mechanische Vervielfältigung, öffentliche Aufführung etc. im Verhältnis zu den Verwertungsgesellschaften (wie beispielsweise der GEMA und der GVL), Musikverlagen und/oder Urhebern ordnungsgemäß zu entrichten. Cinematic Prime Records Productions ist im Falle der Verwendung vom Auftraggeber zu Verfügung gestellten Materialien nicht verpflichtet nachzuprüfen, inwieweit der Inhalt bestellter Arbeiten gegen gesetzliche Vorschriften verstößt. Ist dies der Fall, haftet der Auftraggeber für alle daraus entstehenden Nachteile oder Schäden und hält Cinematic Prime Records insbesondere von Ansprüchen Dritter frei. Sollte eine Komposition 12 Monate nach Abnahme nicht veröffentlicht worden sein, ist der Komponist berechtigt, dem Auftraggeber eine angemessene Nachfrist zur Veröffentlichung von mindestens 3 (drei) Wochen zu setzen. Verstreicht auch diese Nachfrist fristlos, dann fallen die Rechte mit Ablauf der Zwölf-Monatsfrist auf den Komponisten zur ausschließlichen Verwertung zurück. Vergütungsansprüche des Komponisten nach Maßgabe der mit dem Auftraggeber getroffenen Vereinbarung bleiben ausdrücklich unberührt von einem solchen Rechterückfall.

2.Für den Fall, dass der Auftrag die Durchführung der Werkaufnahme als Produktionsbeauftragter umfasst, schließen die an den Auftraggeber übertragenen Rechte sämtliche den Komponisten selbst, den beteiligten Interpreten und den sonstigen Mitwirkenden an der Werkaufnahme zustehenden übertragbaren Rechten und Ansprüchen, insbesondere sämtliche Leistungsschutzrechte und Ansprüche ein. Unberührt bleiben die Ansprüche, die die Komponisten, die ausübenden Künstler und sonstigen Leistungsschutzberechtigten aufgrund ihrer Verträge mit der GEMA bzw. GVL haben. Der Auftraggeber verpflichtet sich auch insoweit, alle anfallenden Gebühren für die mechanische Vervielfältigung, öffentliche Aufführung etc. im
Verhältnis zu Verwertungsgesellschaften (wie bspw. der GEMA und der GVL), Musikverlagen und/oder Urhebern ordnungsgemäß zu entrichten. Ferner ist Cinematic Prime Records verpflichtet, einen technisch einwandfreien geeigneten Tonträger abzuliefern.

3.Der Komponist überträgt dem Auftraggeber urheberrechtliche Nutzungsrechte ausschließlich zu dem vertraglich vereinbarten Zweck. Die Übertragung darüber hinausgehender Nutzungsrechte (inhaltlich, zeitlich, räumlich) bedarf für jeden Einzelfall einer besonderen schriftlichen Vereinbarung sowie die Zahlung einer zusätzlichen angemessenen Vergütung an den Komponisten. Ohne vorherige schriftlicher Einwilligung des Komponisten ist der Auftraggeber insbesondere nicht berechtigt die Komposition umzugestalten, zu bearbeiten, neu
aufzunehmen oder mit Bild-, Text- und/oder Tonmaterial eines anderen Produktes als dem vertraglich vereinbarten zu synchronisieren.Sollte die Komposition ein bestehendes Urheber- oder ein anderes Immaterialgüterrecht Dritter verletzen, haftet der Komponist maximal bis zur Höhe des entsprechenden Kompositions-Honorars. Der Auftraggeber verpflichtet sich, außer in Fällen vorsätzlichen oder fahrlässigen Handelns des Komponisten, die darüber hinaus gehenden Schäden auszugleichen.

4.Bei der Verwendung seines Werkes hat der Komponist Anspruch, in branchenüblicher Weise als Urheber bezeichnet zu werden (Beschriftung sämtlicher Sendekopien, Copyright-Vermerk im Vor-oder Abspann bei Bildtonträgern u.ä.). Der Auftraggeber ist ohne schriftliche Mitteilung an die Komponisten nicht berechtigt, die von den Komponisten angegebene Werkbezeichnung bzw. den vom Auftraggeber verwendeten bzw. angemeldeten Titel einer Produktion zu verändern. Der Auftraggeber erfüllt für die von ihm vorgenommene oder beauftragte Vervielfältigung und Verbreitung der Komposition anfallenden gesetzlichen oder vertraglichen Urheberrechtsverbindlichkeiten. Nach Veröffentlichung stellt der Auftraggeber dem Komponisten unaufgefordert kostenfreie Belegstücke zur Verfügung.
5.Der Komponist hat das Recht, sämtliche die Verbreitung seines Werkes betreffenden Unterlagen einmal jährlich auf seine Kosten durch eine zur Berufsverschwiegenheit verpflichtete Person (vereidigter Buchprüfer, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt) einsehen zu lassen. Ergibt sich hierbei eine Abweichung zu Lasten des Komponisten (bspw. wegen nicht ordnungsgemäßer Anmeldung und/oder Abführung von urheberrechtlichen Nutzungsgebühren im Verhältnis zu
Verwertungsgesellschaften), ist der Auftraggeber verpflichtet, die Kosten der Buchprüfung zu übernehmen.

6.Die Benutzung der Geschäftsräume von Cinematic Prime Records, sowie alle anderen sich im Gebäude befindenden Räume, einschließlich der Außenanlagen (Zufahrtswege, Garagen und Hof), erfolgt auf eigene Gefahr. Das Mitbringen von elektronischen und / oder nicht-elektronischen Gegenständen (z.B. Musikinstrumente, Gitarrenverstärker, Zubehör, etc.) erfolgt ebenfalls auf eigene Gefahr. Cinematic Prime Records haftet nicht, falls es zu Sachschäden an Cinematic Prime Records uneigenen Gegenständen an den oben genannten Orten kommt. Cinematic Prime Records haftet ebenfalls nicht, falls es zu Urheberrechtstverletzungen an Dritten durch den Geschäftspartner kommt.


§ 3 HAFTUNGSAUSSCHUSS
1.Die Benutzung der Geschäftsräume von Cinematic Prime Records, sowie alle anderen sich im Gebäude befindenden Räume, einschließlich der Außenanlagen (Zufahrtswege, Garagen und Hof), erfolgt auf eigene Gefahr. Das Mitbringen von elektronischen und / oder nicht-elektronischen Gegenständen (z.B. Musikinstrumente, Gitarrenverstärker, Zubehör, etc.) erfolgt ebenfalls auf eigene Gefahr. Cinematic Prime Records haftet nicht, falls es zu Sachschäden an Cinematic Prime Records uneigenen Gegenständen an den oben genannten Orten kommt. Cinematic Prime Records haftet ebenfalls nicht, falls es zu Urheberrechtsverletzungen an Dritten durch den Geschäftspartner kommt.
2.Erbringt Cinematic Prime Records eine Dienstleistung in Form von Vervielfältigung von urheberrechtlich geschützten Material, so handelt Cinematic Prime Records immer im Namen des Auftraggebers und unter der Vorraussetzung, dass er es stets für den privaten Gebrauch verwendet, bzw. er im Besitz der erforderlichen Lizenzen ist. Cinematic Prime Records gibt keine Gewährleistung für die einwandfreie Kompatibilität von beschreibbaren bzw. wiederbeschreibbaren Medien (z.B. CD-R/-RW, DVD-R/-RW), die von Cinematic Prime Records erstellt wurden, mit etwaigen Lese- bzw. Abspielgeräten. Sofern die von Cinematic Prime Records erstellten Medien am Herstellungsort einwandfrei funktionieren, besteht kein Recht auf Nachbesserung für den Geschäftspartner.


§ 4 ANGEBOTE
1.Cinematic Prime Records ist längstens 30 Tage an ein Angebot gebunden, insofern das Angebot nicht als frei bleibend, bzw. unverbindlich ausgestellt wurde. Ansonsten gilt die auf dem Angebot vermerkte Gültigkeit. Cinematic Prime Records behält sich sämtliche Eigentums-, Urheber- und sonstige gewerbliche und nicht gewerbliche Schutzrechte an sämtlichen audio- und audiovisuellen Produktionen, Abbildungen, Zeichnungen, Kalkulationen und sonstigen Unterlagen vor, insofern nichts Anderes für den jeweiligen Vertrag vereinbart wurde. Sämtliche
vorbezeichneten Produktionen, Unterlagen und Gegenstände dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden und ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Cinematic Prime Records nicht anderweitig genutzt werden.



§ 5 GEWÄHRLEITUNG / NACHBESSERUNG
1.Für den Fall, dass der Auftrag die Durchführung der Werkaufnahme als Produktionsbeauftragter umfasst, ist der Komponist verpflichtet, einen technisch einwandfreien Tonträger abzuliefern.
2.Der Kunde ist verpflichtet, die Leistungen von Cinematic Prime Records binnen 5 Arbeitstagen nach Zurverfügungstellung zu prüfen und abzunehmen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Beanstandung oder verwendet der Kunde die von Cinematic Prime Records erbrachte Leistung ohne Vorbehalt, gilt dies auch ohne ausdrückliche Erklärung des Kunden als Abnahme.
3.Cinematic Prime Records ist nur dann zur Gewährleistung bei offenkundigen Mängeln verpflichtet, wenn der Auftraggeber diese innerhalb der oben genannten Abnahmefrist schriftlich anzeigt. Der Auftraggeber hat in jedem Fall die Analyse und die Behebung der Mängel durch Cinematic Prime Records zu ermöglichen. Sollte nach dreimaliger Korrektur keine Abnahme durch den Kunden stattfinden so wird Cinematic Prime Records einen unabhängigen Sachverständigen hinzuziehen. Die Kosten hierfür trägt die Partei zu deren Ungunsten entschieden wird. Abgenommene Teile des Auftrages sind in jedem Fall zahlbar.
Droht infolge eines Mangels der Eintritt eines Schadens, hat der Kunde alle ihm zumutbaren Maßnahmen zur Verhinderung oder Verringerung eines solchen Schadens zu treffen und im übrigen Cinematic Prime Records unverzüglich zu informieren.
4.Cinematic Prime Records verpflichtet sich, bei Durchführung eines Auftrages größtmögliche Sorgfalt walten zu lassen und über ihm bekannt gewordene Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu bewahren.
5.Jegliche Gewährleistung erlischt, wenn der Kunde ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Cinematic Prime Records Eingriffe in das Werk vornimmt oder vornehmen lässt, sofern durch diese Eingriffe ein Fehler und/oder Schaden entsteht und/oder soweit hierdurch ein Fehler und/oder Schaden verstärkt wird. Den Beweis dafür, dass der Schaden nicht durch den von ihm vorgenommenen/veranlassten Eingriff verursacht bzw. verstärkt wurde, hat der Kunde zu führen.
6.Schadensersatzansprüche können in allen Fällen, auch bei fehlgeschlagener Nachbesserung oder Nachlieferung, nur dann gegen Cinematic Prime Records geltend gemacht werden, wenn Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann. Soweit unsere Haftung ausgeschlossen ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Sebastian Werrmeyer,
Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Der Ersatz eines etwaigen mittelbaren Schadens ist ausgeschlossen.

7.Für Bearbeitungsschäden an fremdem Bild- und Tonmaterial haftet Cinematic Prime Records nur bis zum Materialwert des Tonträgermaterials. Für Schäden an unwiederbringlichen oder
schwer ersetzlichen Bild- und Tonaufnahmen übernimmt Cinematic Prime Records ebenfalls keine Haftung über den reinen Materialwert hinaus.

8.Alle Leistungen und Lieferungen, Zu- und Rücksendungen erfolgen auf Rechnung und Gefahr des Auftraggebers.


§ 6 VERTRAGSABBRUCH / VORZEITIGE VERTRAGSBEENDIGUNG / ABBRUCH DER ARBEITEN
1.Wird ein noch nicht begonnener Auftrag aus Gründen, die nicht von den Komponisten zu vertreten sind, nicht ausgeführt, so kann der Komponist – ohne dass es eines Schadensnachweises bedürfte – ein Ausfallhonorar in Höhe von 50% des vereinbarten Honorars berechnen, wobei die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens durch den Komponisten ausdrücklich unberührt bleibt. Wird ein angefangener Auftrag aus von dem Komponisten nicht zu vertretenden Gründen nicht fertiggestellt, so steht dem Komponisten das volle Honorar zu. Als angefangen gilt ein Auftrag, wenn mit der vertraglich geschuldeten
Leistung von den Komponisten begonnen wurde. Wurde vorab eine Anzahlung geleistet (diese beträgt sofern nicht anders vereinbart bzw. schriftlich fixiert wurde 25%), wird diese mit der noch offenen Summe verrechnet. Dem Auftraggeber bleibt in beiden Fällen der Nachweis offen, ein Schaden sei überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger.

2.Der Komponist ist verpflichtet, die zur Ausführung des Auftrages erforderlichen Erfüllungsgehilfen mit größtmöglicher Sorgfalt auszusuchen. Eine weitergehende Haftung für Erfüllungsgehilfen übernimmt der Komponist nicht.
3.Gehen Kompositionen trotz größter Sorgfalt der Komponisten unter, ohne dass er dies zu vertreten hat, so berühr t dies seinen Honoraranspruch nicht; er ist in diesem Fall zur Ersatzbeschaffung zu einem vom Auftraggeber zu zahlenden Selbstkostenpreis verpflichtet, es sei denn, dass der Auftraggeber den Untergang zu vertreten hat.


§ 7 EIGENTUMSVORBEHALT
1.Bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen aus dem Vertrag verbleiben das Eigentum an den die Werkaufnahme verkörpernden Tonträgern sowie sämtliche Rechte an alle im Rahmen des Auftrages erstellten Werken bei Cinematic Prime Records. Entsprechendes gilt hinsichtlich der Nutzungsrecht an den im Rahmen des Vertrages abgelieferten Materialien; bis zur vollständigen Bezahlung aller offenen Forderungen aus dem Vertrag ist der Auftraggeber also nicht berechtigt, derartige Materialien in irgendeiner Form zu verwenden bzw. durch Dritte verwenden zu lassen. Bei vertragswidrigem Verhalten des Auftraggebers ist Cinematic Prime Records berechtigt, die Werkaufnahme zurückzuverlangen. In der Zurücknahme sowie in der Pfändung der Vorbehaltssache liegt kein Rücktritt vom Vertrag.
2.Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen Dritter hat uns der Auftraggeber unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen.


§ 8 GEHEIMHALTUNG
1.Beide Parteien verpflichten sich zeitlich unbegrenzt, bei Durchführung eines Auftrages größtmögliche Sorgfalt walten zu lassen und über die ihnen bekannt gewordenen Informationen und Geschäftsgeheimnisse, die ihnen im Zusammenhang mit der Vertragsdurchführung bekannt
werden, auch nach Beendigung ihrer Geschäftsbeziehung Stillschweigen zu bewahren. Die Weitergabe an nicht mit der Durchführung des Vertrages beschäftigte Dritte darf nur mit schriftlicher Einwilligung der jeweils anderen Partei erfolgen. Als vertrauliche Informationen gelten neben ausdrücklich als vertraulich gekennzeichnete Informationen auch solche Informationen, bei denen sich ein Geheimhaltungsinteresse einer Partei aus den Umständen ergibt. Hierzu zählen insbesondere die Preisvereinbarungen, die zwischen den Parteien getroffen wurden. Die Parteien verwahren und sichern diese Informationen so, dass die Kenntnisnahmemöglichkeit durch Dritte ausgeschlossen ist.



§ 9 PFLICHTEN DES KUNDEN & HAFTUNG FÜR SCHÄDEN
1.Der Kunde hat Cinematic Prime Records unverzüglich über den Wechsel des Projektverantwortlichen, Änderungen seiner Rechtsform sowie die Beantragung eines Insolvenz- oder Vergleichsverfahrens in Kenntnis zu setzen.
2.Der Kunde hat selbst und auf eigene Kosten für die Vermittlung der von Cinematic Prime Records erstellten Arbeitsergebnisse an Dritte zu sorgen. Sofern Cinematic Prime Records dies ausnahmsweise übernimmt, hat der Kunde Cinematic Prime Records alle dazu notwendigen Daten und Zugangsberechtigungen zur Verfügung zu stellen.
3.Vom Kunden zur Verfügung zu stellende Daten sind an Cinematic Prime Records in für Cinematic Prime Records weiterverarbeitungsfähigen Formaten zu liefern, die zuvor mit Cinematic Prime Records einvernehmlich abgestimmt werden.
4.Die inhaltliche und rechtliche Überprüfung der vom Kunden bereitzustellenden Daten ist Sache des Kunden. Der Kunde hat die von Cinematic Prime Records be- oder verarbeiteten Daten vor ihrer endgültigen Verwendung auf Anforderung von Cinematic Prime Records zu prüfen und zu genehmigen.
5.Der Kunde versichert hinsichtlich der von ihm zur Verfügung zu stellenden Unterlagen und Daten, dass er insoweit über alle Bearbeitungs-, Nutzungs-, Verwertungs- und sonstigen Rechte verfügt, die zur Erbringung der Cinematic Prime Records obliegenden Leistungen erforderlich sind.
6.Der Kunde hat allen Schaden zu ersetzen, der Cinematic Prime Records dadurch entsteht, dass der vom Kunden vorgegebene und gewünschte Inhalt der von Cinematic Prime Records zu erbringenden Leistung gegen Recht und Gesetz oder gegen die guten Sitten verstößt oder Rechte Dritter verletzt, soweit Cinematic Prime Records diesen Verstoß bei der ihr zumutbaren Prüfung nicht erkennen musste.
7.Cinematic Prime Records übernimmt keinerlei Haftung für Personen- oder Sachschäden deren Ursache in leichter Fahrlässigkeit zu finden sind, oder im üblichen Arbeitsablauf eines Tonstudios als normal oder vertretbar anzusehen sind. Cinematic Prime Records übernimmt keinerlei Haftung für Verlust oder Schaden an von Dritten mitgebrachten Gegenständen (Equipment etc.).
8.Cinematic Prime Records verfügt über empfindliche Einrichtungen und Betriebsmittel, insbesondere technische Anlagen, die mit hoher Sorgfalt, Umsicht und Sachkenntnis zu
behandeln sind. Mit dem Betreten und insbesondere der Inanspruchnahme dieser Anlagen und Betriebsmittel erkennt jeder Kunde eine erhöhte Sorgfaltspflicht im Umgang damit an. Alle Einrichtungen und Betriebsmittel sind mit Umsicht zu nutzen, insbesondere nicht direkt von Cinematic Prime Records autorisierte Bedienungen elektrischer und elektronischer Anlagen sind untersagt.

9.Zum Schutz von empfindlichen Einrichtungen oder Arbeitsmitteln ist Cinematic Prime Records berechtigt, Kunden, die ein diese Anlagen gefährdendes Verhalten an den Tag legen, des Hauses und auch des Grundstückes zu verweisen.
10.Cinematic Prime Records ist berechtigt, Kunden für aus Missachtung der oben festgelegten Bestimmungen entstandene Schäden haftbar zu machen.


§ 10 AUFTRAGSABWICKLUNG, ZAHLUNGSBEDINGUNGEN UND VERSAND
1.Für die Lieferung gelten die Preise zum Zeitpunkt der Auftragserteilung oder Auftragsbestätigung. Unsere Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, soweit nicht schriftlich eine andere Vereinbarung getroffen wurde.
2.Unsere Rechnungen sind sofort fällig und netto ohne Abzug zahlbar. Eine Zahlung gilt erst dann als erfolgt, wenn Cinematic Prime Records über den Betrag verfügen kann. Im Falle eines Zahlungsverzuges sind wir berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 3% über dem jeweiligen Diskontsatz gemäß § 1 DÜG zu berechnen. Die Geltendmachung eines darüber
hinausgehenden Verzugsschadens bleibt Cinematic Prime Records vorbehalten; dem Auftraggeber bleibt der Nachweis eines niedrigeren Verzugsschadens vorbehalten.

3.Versendung und Transport von Material aller Art erfolgen auf Rechnung und Gefahr des Auftraggebers.
4.Die Verwendung einer Werkaufnahme gilt erst dann als zulässig, wenn die Rechnung an Cinematic Prime Records vollständig bezahlt ist.
5.Cinematic Prime Records ist berechtigt, den vereinbarten Auftrag in für den Kunden zumutbaren Teilleistungen zu erbringen.
6.Rechnungsreklamationen sind innerhalb von 8 Tagen nach Rechnungserhalt schriftlich bei Cinematic Prime Records anzuzeigen.


§ 11 SCHLUSSBESTIMMUNGEN
1. Erfüllungsort aller Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist für beide Teile der Geschäftssitz des Komponisten und Cinematic Prime Records.
2. Das Gleiche gilt hinsichtlich des ausschließlichen Gerichtstandes für sämtliche Ansprüche aus dem Abschluss und der Durchführung dieses Vertrages, sofern nicht gesetzlich ein anderer Gerichtsstand zwingend vorgeschrieben ist.
3. Bei Teilnichtigkeiten einer Bestimmung dieser Geschäftsbedingungen bleiben die übrigen Bedingungen wirksam; an die Stelle der nichtigen Bedingungen tritt eine Bestimmung, die der Branchenüblichkeit am nächsten kommt.
4. Weder die verspätete noch die versäumte oder unvollständige Ausübung eines Rechts von Cinematic Prime Records aus diesem Vertrag stellt den Verzicht auf dieses oder irgendein anderes Recht aus diesem Cinematic Prime Records dar.